Feuer 1-5
Viermal feuriges Rot strebt nach außen; Gelb bildet im Orange eine kompakte Feuerstelle. Das Feuer brennt in der Nacht, wie gegen den Himmel gesehen.
Unten rundet sie sich und nach oben streben die Flammen symmetrisch zur Seite. Peripherie und Zentrum sind Bewegungspole des ganzen Bildes. Auch im Umkreis spielen diese Bewegungen mit den Farben Blau und Schwarz.
Das Feuer scheint zwei Zentren zu bilden. Wieder sind alle Farben in gleicher Weise in Bewegung und folgen wirbelartigen Impulsen. Die Farbimpulse drücken die wärmende Innenbewegung des Feuers aus und die linienartigen Formen zeichnen die strömenden Bewegungen auf. Licht, Stoff und Emotion durchdringen sich lebendig bewegend.
Strahlendes Gelb stehen wie Zeichen dem Betrachter entgegen. Das Rot verglimmt im Blau und Schwarz der Nacht: Dunkel. Buschartig lodern die Äste , flammen empor. Maskenhaft formen die feurigen Zeichen das Bild, eingeschrieben ins dunkelnde Blau.
Baumartig steht und strebt das Feuer das ganze Bild ausfüllend. Um den dunklen Stamm spielt ein feuriger Reigen. Im Kronenbereich streben nahezu diagonal die Flammen nach außen, sodass der Stamm zum Ort der Kreuzung wird: flammendes Meer der Nacht.
Das Bild im Bild. Etwa im Goldenen Schnitt finden sich unten mittig kleinteilige Formen, die ein Zentrum bilden. Darüber erhebt sich eine oben spitz zulaufende Form, die die Symmetrie betont. Schräg nach oben streben Flammen links und rechts nach außen. Im unteren Bereich ist das Bild wie in einer Schalenform gehalten.
Die Einzelformen stehen zueinander und bilden ein Ganzes. Sie erzählen auch eine mögliche –nicht nur eine- Geschichte. Eines ist allen Geschichten gemeinsam, sie erzählen von einem Gang durch das Feuer …




